April 17, 2014
Bewerbungstipps zur Frage: Welche Gehaltsvorstellung haben Sie?
Sind Sie zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen, wird es passieren, dass Ihr Gesprächspartner Sie nach Ihren Gehaltsvorstellungen fragt. Zu hohe und unrealistische Forderungen können ein sofortiges K.O.-Kriterium sein. Deshalb ist es wichtig, sich vorab mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Ich empfehle auf jeden Fall, eine Zahl parat zu haben, wenn danach gefragt wird. Um das optimale Zielgehalt festzulegen, klären Sie vorab folgende Punkte ab:
- Verantwortungsgrad der Position
- Kompetenzbereich und Zuständigkeiten
- Leistung- und Arbeitssumfeld
- Branche und Marktwert
- persönliche „Schmerzgrenze“
- Kollektivvertrag, vor allem bei Berufseinsteigern
Wenn Sie diese Faktoren berücksichtigt haben, verfügen Sie über einen passenden Überblick. Folglich können Sie einen konkreten Wert oder einen minimal abweichenden Gehaltsrahmen festlegen. Vereinfacht lässt sich die Gehaltsfrage auch mittels einer Gleichung (Arbeitnehmer vs. Arbeitgeber) überprüfen.
Ausbildung + Erfahrung + Sozialkompetenz = Tätigkeit + Arbeitsumfeld + Gehalt + Sozialleistungen
Damit ein Dienstverhältnis auf eine langfristige Basis aufgebaut werden kann, sollte die Gleichung wie eine Wippe auf einem Kinderspielplatz betrachtet werden. Weder der Arbeitgeber noch der Arbeitnehmer sollte mit den Füßen in der Luft strampeln, während sein Spielkamerad ruhig am Boden sitzend zuschauen kann. Im Optimalfall ergibt sich ein stabiles Gleichgewicht, wodurch die Wippe perfekt ausbalanciert ist. Die Gehaltsfrage kann somit souverän und gut durchdacht beantwortet werden.
Wenn Sie noch weitere Fragen rund um das Thema Gehalt haben oder wissen möchten, wie Sie sich optimal auf ein Jobinterview vorbereiten können, melden Sie sich bei mir. Wir beraten Sie gerne dazu!